Magengeschwür / Zwölffingerdarmgeschwür
Das Megengeschwür (Lateinisch: Ulcus ventriculi) ist eine wunde, defekte Stelle in der Magenschleimhaut, d.i. der dünnen Innenschicht des Magens. Es ist meistens sehr schmerzhaft (stechende oder stumpfe Schmerzen im Oberbauch, mittig und links). Es entsteht fast immer auf der Grundlage einer Magenschleimhautentzündung und ist oft mit Zwölffingerdarmgeschwüren kombiniert. Beide Krankheiten zusammen nennt man daher Ulcuskrankheit (Lateinisch: Ulcus = Geschwür) oder peptische Geschwürskrankheit (Griechisch: pepsis = Verdauung), weil die Verdauungsfermente des Magens dafür ursächlich mitverantwortlich sind, wenn eine Helicobacter-Infektion des Magens vorliegt. Nach mehr als hundert Jahren der Quälerei durch die Psychosomatik, Psychoanalyse und Psychologie ist das Magengeschwür heute innerhalb von 7-14 Tagen durch Antibiotica heilbar.
→ Helicobacter pylori
→ Verdauungsfermente